|
Ev.-Luth. Erlöser-Kirchengemeinde zu Hamburg-Lohbrügge |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||
|
Kabungu Development Begegnung auf Augenhöhe Es hatte mit einem Besuch bei Freunden im tiefen Tansania begonnen. Der Farmer Thomas hatte uns in sein Haus in Kabungu bei Mpanda eingeladen, das sich durch Fenster und Türen aus Teakholz auszeichnet. In der Küche allerdings wird auf drei Steinen per offenem Feuer gekocht mit einem Rauchabzug im Giebel des Hauses. Wir wunderten uns nur, welch hervorragendes Festessen uns zum Empfang bei dieser geringsten Infrastruktur bereitet wurde: Suppe, Reis, Fleisch, Gemüse und Nachtisch. Eine Meisterleistung bei der offensichtlich alle Nachbarn mitgeholfen hatten. Noch vor unserer Rückreise schlossen sich eine Reihe der Bauern zu der Kabungu Development Group zusammen. Das liegt 14 Jahre zurück. Im Laufe der Jahre konnte der in Lohbrügge mit sieben Personen gegründete Verein Kabungu Development Hamburg e. V. den Partnern zu einer Reismühle und einer Reihe von Brunnen verhelfen, die von der Aktion Brot für die Welt finanziert wurden. Mehrere Hundert Menschen in dem ländlichen Bereich kamen so zu sauberem Trinkwasser, was den Krankenstand minderte und den Frauen überhaupt wesentliche Erleichterungen in der Hausarbeit bescherte. Schleppten sie doch das kostbare Trinkwasser mehrmals am Tag über weite Strecken herbei. Wir konnten uns davon überzeugen, welch schwere Arbeit das Stampfen des Julis bedeutete, auch Frauenarbeit. Es kam zu einem dreiwöchigem Gegenbesuch in der Erlöserkirche. Man muss sich persönlich kennen, wenn Partnerschaft gelingen soll. Unser Verein arbeitet zur Zeit an einem Solarprojekt. Die Sekundarschule in Mamba, auch in der Nähe von Mpanda, ist von der Erwartung begeistert, für die 350 Schüler und Schülerinnen elektrisches Licht zu erhalten. Für das eingesparte Öl der sonst gebräuchlichen Petroleumlampen sollen die Lehr- und Lernbedingungen verbessert und eine Verleihstation für Solarlampen gegründet werden. Wie auch beim Wasser so geht es uns auch hier um die Bildung von gesellschaftlichen Strukturen. Wurden dort Wassernutzungsgruppen gebildet, so soll nun die Verleihstation gegründet werden, in der wirtschaftliches Management geschult wird. Schließlich trägt der Verein ein Stipendium für einen Studenten aus Kabungu, der mit seinem Informatikstudium den Sprung in die moderne Informationswelt wagt. Der Kabungu Development Hamburg e.V. ist trotz der Erfolge in Tansania leider nicht weit über die Zahl der Gründungsmitglieder hinaus gekommen. Wir würden gern stärker werden, um weitere Aufgaben zu übernehmen, beispielsweise in der Verwirklichung der Millenniumsziele der Vereinten Nationen oder bei der Einrichtung einer Webseite. Nehmen Sie gern Verbindung zu uns auf über das Telefon 7246065 oder 71189727, wenn Sie Lust an der Mitarbeit haben. Wir informieren gern. Gottfried Brandstäter, Pastor i.R.
|
|||||||||||||||||||||||||||||
Der Gemeindebrief |
|||||||||||||||||||||||||||||
|
Neu: |
||||||
|
Ältere Beiträge: |
||||||
|
Mehr Licht |
||||||
|
Nach dem Brunnen nun Solarlicht |
||||||
|
Tankstelle Sonne |
||||||
|
Zwei Stimmen aus Tansania |
||||||
|
Auftrag erteilt! |
||||||
|
|
||||||